Vertraulichkeit · per E-Mail
Hinweise nehmen wir per E-Mail an justiz@teslanow.de entgegen. Eingaben werden vertraulich behandelt und nicht ohne Rücksprache veröffentlicht.
Per E-Mail melden →Im Zusammenhang mit dem Zivilverfahren TeslaNow GmbH ./. DVAG / Generali (LG Frankfurt am Main, Aktenzeichen 2-10 O 2/26, mündliche Verhandlung 02.12.2026) sucht die Klägerin Erfahrungsberichte aus eigener Wahrnehmung. Angesprochen sind Menschen in Deutschland, die selbst mit Finanzvertrieben, Versicherungsvermittlern, Finanzcoaches oder vergleichbaren Beratungsstrukturen zu tun hatten — es geht nicht darum, den konkreten Fall TeslaNow zu kennen. Auch aktive und ehemalige DVAG-Vermittler sind ausdrücklich eingeladen, intern Erlebtes vertraulich zu teilen.
Gesucht werden ähnliche tatsächliche Erfahrungen: insbesondere Fälle, in denen Beratung, Produktvermittlung, Provisionsinteressen, Produktbindung oder Nachbetreuung anders erlebt wurden, als sie zunächst dargestellt wurden.
Bitte schildern Sie nur, was Sie selbst erlebt, gelesen, gehört oder dokumentiert haben. Auch entlastende oder abweichende Erfahrungen sind willkommen.
Courage bedeutet hier nicht Lautstärke. Courage bedeutet Ordnung. Wer seine Unterlagen sortiert, Erinnerungen datiert, Screenshots sichert, E-Mails exportiert und seine Erfahrung nüchtern beschreibt, leistet mehr für die Aufklärung als jede polemische Behauptung.
Der Rechtsstaat braucht nach Klägervortrag keine Empörung ohne Beleg. Er braucht Menschen, die bereit sind, präzise zu sagen, was sie erlebt haben.
Wenn Sie etwas erlebt haben, das in die nachstehenden Themenfelder passt, melden Sie sich nicht aus Wut, sondern aus Verantwortungsgefühl. Schreiben Sie präzise. Legen Sie Belege bei, wenn Sie welche haben. Schwärzen Sie sensible Daten, wenn nötig. Und erwarten Sie keine sofortige öffentliche Wirkung. Aufklärung ist kein Sprint — Aufklärung ist sorgfältige Arbeit.
Hinweise nehmen wir per E-Mail an justiz@teslanow.de entgegen. Eingaben werden vertraulich behandelt und nicht ohne Rücksprache veröffentlicht.
Per E-Mail melden →Eigene Sub-Page mit dreistufiger Vertraulichkeit, HinSchG-Hinweis, BGH-Linie zum Wettbewerbsverbot und Verweis auf das Whistleblower-Netzwerk e.V.
Zur Ex-Vermittler-Seite →Vier-Schritt-Formular: Rolle → Spezifika → Vertraulichkeitsstufe → Freitext. Erzeugt einen fertigen E-Mail-Entwurf in Ihrem Mail-Programm — keine Server-Speicherung.
Zum Stufenformular →Die folgenden acht Themen sind Suchraster, kein Fragebogen. Sie müssen nicht zu allen Punkten etwas sagen — schon ein einzelnes präzises Erlebnis ist hilfreich.
Die rechtliche Rolle Ihres Ansprechpartners entscheidet, in wessen Lager er steht — und welche Rechte und Pflichten daraus folgen. Drei Lager sind möglich: rot (gebundener Vertreter im Lager des Versicherers), gelb (Versicherungsmakler als Sachwalter des Kunden) und grün (Honorarberater im Lager des Kunden).
Bei der Frage der Lagerzugehörigkeit zählt nach Klägervortrag nicht die Statusangabe im Impressum. Es zählt, welche Rolle der Kunde dem Auftritt nach Werbung, Sprache und Außenkommunikation zuschreibt. Wenn Coach-Sprache, Sparringspartner-Inszenierung und Markenbotschafter aus Sport und Unterhaltung beim Kunden den Eindruck erzeugen, er habe es mit einem Berater im Kundenlager zu tun, ist diese Wahrnehmung rechtlich hoch relevant. Eine kleine Statusangabe im Footer heilt das nach Klägersicht nicht.
Hatten Sie den Eindruck, unabhängig beraten zu werden, obwohl Ihnen später klar wurde, dass vor allem bestimmte Produkte oder bestimmte Anbieter vermittelt wurden?
Beispiele: Finanzcoach, Berater oder Vermögensberater trat als neutraler Helfer auf · Produktbindung wurde nicht klar erklärt · Es wurde nicht deutlich, ob der Ansprechpartner Makler, Berater oder gebundener Vermittler war · Beratung wirkte unabhängig, tatsächlich wurden aber überwiegend Produkte eines bestimmten Partners empfohlen.
Haben Begriffe wie „Coach", „Finanzcoach", „Sparringspartner", „Lebensbegleiter", „an deiner Seite" oder ähnliche Formulierungen bei Ihnen Vertrauen erzeugt?
Beispiele: persönlicher Vertrauenseindruck war stärker als die Information zur tatsächlichen Vermittlerrolle · Ansprechpartner wirkte wie ein unabhängiger Interessenvertreter · die wirtschaftliche Verkaufsrolle trat in den Hintergrund.
Wurden Kosten, Provisionen oder wirtschaftliche Interessen des Vermittlers nicht klar erklärt?
Beispiele: Beratung wurde als kostenlos dargestellt · Provisionen wurden nicht offen besprochen · Produktkosten wurden erst später verständlich · Eindruck, dass Abschlussinteressen eine Rolle spielten.
Wurde Ihnen eine breite Produktauswahl vermittelt, obwohl tatsächlich nur bestimmte Anbieter oder Partnerprodukte ernsthaft angeboten wurden?
Beispiele: viele Produktpartner wurden gezeigt, aber praktisch dominierten wenige Anbieter · Alternativen wurden nicht ernsthaft geprüft · ein bestimmter Versicherer oder Finanzpartner wurde regelmäßig bevorzugt · eingeschränkte Auswahl wurde nicht transparent erklärt.
Gab es spätere Probleme mit Vertragsänderungen, Beitragserhöhungen, fehlenden Beitragssenkungen, Kündigung, Wechsel oder Nachbetreuung?
Beispiele: Vertragsänderungen wurden nicht verständlich erklärt · Beiträge wurden erhöht, aber bei besserer Entwicklung nicht wieder gesenkt · Unterlagen oder Auskünfte wurden nur schwer herausgegeben · Kündigung, Wechsel oder Beitragsfreistellung waren mit unerwarteten Nachteilen verbunden · Beschwerden wurden nicht sachlich aufgearbeitet.
Wurde ein Versicherungsprodukt nach Ihrer Erfahrung nicht passend zur tatsächlichen Nutzung, zum Risiko oder zum Geschäftsmodell eingeordnet?
Beispiele: gewerbliche Nutzung wurde wie private Nutzung behandelt · Vermietung, Flotte oder berufliche Nutzung wurde nicht richtig berücksichtigt · falsche Risikoklasse oder falscher Tarif · Probleme im Schadenfall · erschwerter Wechsel wegen unpassender oder fehlender Daten.
Haben Sie erlebt, dass trotz Streit über Forderungen oder Vertragsfragen Mahnungen, Inkasso, Kündigungsdrohungen oder sonstiger Druck aufgebaut wurden?
Beispiele: Mahnungen trotz laufender Klärung · Inkasso trotz bestrittenem Anspruch · Kündigungsdruck · Sperren, Nachteile oder negative Folgen · Zahlung aus Druck statt aus Überzeugung.
Waren oder sind Sie selbst Vermittler, Mitarbeiter, Schulungsteilnehmer oder anderweitig intern beteiligt?
Gesucht werden Erfahrungen zu: Schulungen zur Kundenansprache · Verwendung von Coach- oder Beraterbegriffen · Provisions- oder Zielsystemen · Produktvorgaben · Umgang mit Beschwerden · Umgang mit Kunden, die kündigen oder wechseln wollen · Vorgaben zur Darstellung der eigenen Rolle.
Bitte senden Sie keine bloßen Meinungen oder Vermutungen. Hilfreich sind konkrete eigene Erfahrungen mit Zeitraum, beteiligten Personen, Unterlagen, E-Mails, Gesprächsnotizen oder sonstigen Nachweisen.
Bitte übersenden Sie Unterlagen nur, wenn Sie dazu berechtigt sind.
Es wird keine bestimmte Aussage erwartet. Auch abweichende oder entlastende Hinweise sind ausdrücklich willkommen.
Diese Sektion richtet sich an Menschen, die als Vermögensberater, Geschäftsstellenleiter oder Direktionsvermittler für die DVAG tätig waren oder sind und eigene Wahrnehmungen aus dem Strukturvertrieb teilen möchten. Die Klägerin sucht Personen, die aus eigener Wahrnehmung berichten können — nicht aus zweiter Hand.
Themenfelder, in denen Hinweise besonders wertvoll sind:
Sie entscheiden pro Hinweis, wie weit Ihre Identität getragen wird:
Kein Klarname. Inhalt wird geprüft; Rückfragen nur, wenn Sie selbst zurückkommen.
Nur die Klägerin-Anwälte kennen Ihre Identität. Der Hinweis taucht nicht in Schriftsätzen unter Ihrem Namen auf.
Bereit zur Zeugenaussage im Verfahren. Vor jeder Aussage steht ein vertrauliches Vorgespräch — ohne Verpflichtung.
Diese Seite gibt keine Rechtsberatung. Wir empfehlen ausdrücklich, vor einem Hinweis unabhängigen Rat einzuholen — etwa beim Whistleblower-Netzwerk e.V. (Erstberatung kostenfrei) oder bei der BaFin-Hinweisgeberstelle (für aufsichtsrechtliche Sachverhalte).